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Visita del Embajador de Alemania a nuestro colegio

El miércoles 19 de agosto recibimos la visita del Sr. Embajador de Alemania, Sr. Günther Knieß en nuestro colegio, con motivo de haber sido reconocidos como Colegio Alemán en el Extranjero y como Colegio PASCH, "escuela para el futuro".

En una mañana bien fría, nos encontramos todos en el patio del colegio para escuchar las palabras del Sr. Embajador, quien destacó la labor y los objetivos alcanzados por la Temperley Schule y ante la escucha atenta de todo el alumnado, compartió con nosotros la misión y la visión de lo que significa ser una escuela que se proyecta para el futuro.

El Sr. Eduardo Koch, presidente de la Comisión Directiva del colegio manifestó su agradecimiento institucional a las autoridades alemanas, "el sur también existe", dijo.

Maravillosas las palabras del alumno Milton Nervegna de 3ºpolimodal, quien expresó en alemán, porqué vale la pena aprender alemán: todos muy gratamente sorprendidos.

Una placa conmemorativa fue descubierta por el Sr. Knieß y el Sr. Koch, seguida de una charla muy amena del Sr. Embajador con los alumnos de 3º año polimodal.

Publico a continuación mis palabras. Un poco de historia del devenir del colegio y un poema que expresa la razón de ser de este cambio que nos ayuda a crecer: nuestros chicos.

A todos los que forman parte del colegio, muchas gracias por su aporte constante, su apoyo y su compromiso.

Mariana Vogt
Directora General
Deutsche Schule Temperley

Der Deutsche Botschafter hat die Deutsche Schule Temperley besucht

Am 19.08. hat uns Herr Knieß, Deutscher Botschafter in Buenos Aires, besucht, um die PASCH - Plakette einzuweihen. Wir wurden voriges Jahr nähmlich von der ZfA als Schulbeihilfeschule im Rahmen der PASCH-Schulinitiative, anerkannt.

An einem kalten Vormittag haben wir uns auf dem Pausenhof versammelt. Herr Knieß hat die Arbeit an der Deutschen Schule Temperley gelobt und erläutert, was wohl bedeutet, eine PASCH Schule zu werden.

Herr Eduardo Koch, 1. Vortsitzender des Schulvorstandes hat sich dafür bedankt, dass die Temperley Schule von deutschen Behörden so großzügig unterstützt wird. Das sei wohl ein Beispiel dafür, dass "el sur también existe".

Wunderschön die Worte von Milton Nervegna, Schüler der 12. Klasse, der sich darüber geäußert hat, warum es so wichtig sei, die deutsche Sprache zu lernen.

Nachdem eine PASCH - Plakette auf dem Pausenhof eingeweiht wurde, hat sich Herr Knieß mit den Schülern der 12. Klasse unterhalten. Es ging um Lebenserfahrung und internationale Zukunftsperspektive, aber auch um soziale Integration in Deutschland.

Anbei die Grußworte der Schulleiterin Marianne Vogt: wie ist die Temperley Schule entstanden und eine Poesie, um das Ziel der neuen Temperley Schule zu erläutern, nähmlich, die Zukunft der Kinder.

Ich möchte mich für den Einsatz der Schulgemeinde ganz herzlich bedanken.

Mariana Vogt
Gesamtschulleiterin
Deutsche Schule Temperley

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Sehr geehrter Herr Knieß, Botschafter in Buenos Aires,
estimadas inspectoras de Región II DIPREGEP, Sra. Mirta Russo y Sra. Liliana Pires,
sehr geehrte Vorstandsmitglieder,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Schüler,

heute ist ein ganz besonderer Tag, wir haben wieder Besuch, aber diesmal geht es um eine ganz wichtigte Angelegenheit: wir werden als PASCH Schule anerkannt. Herr Botschafter, es ist uns eine Ehre, Sie in unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Nun möchte ich kurz erläutern, wie unsere Schule entstanden ist: Am 30. September 1930 wurde ein Schulverein durch Mitglieder der deutschen Gemeinschaft im südlichen Teil des Großraums Buenos Aires mit dem Ziel einer Schulgründung in Temperley ins Leben gerufen. Nachdem auf dieser Versammlung ein provisorischer Vorstand gewählt worden war, begann im folgenden Jahr der Unterricht mit 45 Schülern. Dieser fand in einem privaten Haus in Temperley statt.
Da nach der Gründung die Schülerzahl schnell zunahm, kaufte ein Vorstandsmitglied ein Gebäude in Temperley, welches der zunächst "Graf-Zeppelin-Schule" und später in "Mozart-Schule" genannten Schule bis 1945 diente. Am 17. Dezember 1945 wurden im ganzen Land die deutschen Schulen aus politischen Gründen von der argentinischen Regierung geschlossen. An der Deutschen Schule Temperley konnte jeder unter dem Namen "Escuela Argentina Modelo" noch ein volles Jahr weiter unterrichtet werden, bis im Februar 1947 das Schulgebäude und die dazugehörigen Grundstücke offiziell enteignet wurden.
Zwar schien zunächst alles verloren zu sein, doch konnte der Deutschunterricht 1952 wieder aufgenommen und den deutschstämmigen Kindern somit die Muttersprache erhalten werden. Die Sprachkurse fanden im Deutschen Turnverein Lomas de Zamora statt, der 1943 durch Wirken von ehemaligen Schülern und Vorstandsmitgliedern der Mozart-Schule gegründet worden war.
Die zweite Etappe der Temperley-Schule begann im November 1959, als eine Gruppe ehemaliger Schüler und Vorstandsmitglieder ein neues Grundstück erwarb und in der Rekordzeit von drei Monaten das neue Schulgebäude errichtete. Am 28. März 1960 konnte dann der Unterricht der Temperley-Schule wieder aufgenommen werden.
Mit Geld- und Sachmitteln von Eltern und Gönnern sowie der Entschädigungszahlung für den Eigentumsverlust durch den Zweiten Weltkrieg wurden dann die angrenzenden Grundstücke gekauft, wodurch die Schule bis heute wachsen und sich entfalten kann.
Einige Jahre später begann die dritte Etape unserer Schule: 1983 wurde in einem der Nachbargrundstücke der Kindergarten "Gebrüder Grimm" untergebracht. Gleichzeitig wurde auch die Gründung der Oberstufe beschlossen. Nach einer entsprechenden Genehmigung der argentinischen Schulbehörde konnte im Jahre 1985 der Unterricht der Oberstufe unter dem Namen Deutsche Schule Temperley beginnen. Da es der Schule selbst zu dieser Zeit noch an passenden Räumlichkeiten mangelte, war die "Biblioteca Ricardo Gutierrez" in Lomas de Zamora so freundlich, ihre Unterrichtsräume für die 24 Schüler im ersten Oberstufenjahr zur Verfügung zu stellen. Ende 1989 konnte die inzwischen erweiterte und umgebaute Temperley-Schule dann ihren ersten Jahrgang mit argentinischem Schulabschluss verabschieden.
Was haben wir wohl in den letzten Jahren erreicht? Ja, man könnte sagen, dass man mit der vierten Etappe unserer Schule begonnen hat. Die Deutsche Schule Temperley wurde im Januar 2005 als erste trilinguale Schule Argentiniens mit der Fachkombination Spanisch - Deutsch - Englisch von der Schulbehörde offiziell anerkannt. Von Klasse 4 bis Klasse 12 wird Fachunterricht in diesen drei Sprachen erteilt, was in Klasse 10 durch Wirtschaftsdeutsch und Business English ergänzt wird. Diese Fächer sind für alle Schüler versetzungsrelevant. Neben dem dreisprachigen argentinischen Schulabschluss mit einem der beiden Schwerpunkte Sprachlicher Zweig und Sozialwissenschaftlicher Zweig , können an der Temperley-Schule auch Zertifikate für die englische und deutsche Sprache erlangt werden, und zwar das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz - KMK, Stufen I und II, und Wirtschaftsdeutsch vom Goethe-Institut sowie das First Certificate Cambridge und das Business Certificate in English Cambridge.
Am 16. September 2005 fand in der Temperley-Schule das Treffen der Bilingualen Schulen der Provinz Buenos Aires statt. Zum ersten Mal wurde dieses Treffen von einer deutschen Schule organisiert. Unter den Teilnehmern waren neben 450 Schulleiter auch die Vertreter der deutschen, britischen, französischen und italienischen Botschaften sowie der Provinzregierung.
Von der deutschen Behörde wurden wir bis 2008 als Sprachbeihilfeschule anerkannt. Aber wir waren uns immer bewußt, dass wir doch ein höheres Ziel erreichen konnten. Nun wurden wir voriges Jahr als Schulbeihilfeschule anerkannt.
Schulbeihilfeschule? Partnerschule der Zukunft? Was soll das eigentlich bedeuten?
Ganz einfach, dass Wünsche in Erfüllung gehen.
Dass man nie aufgeben soll, auch wenn auf dem Wege Steine liegen.
Dass die Zukunft uns auch was Besseres, was Besonderes anbieten kann.
Dass die Chancen unserer Schüler größer werden, dadurch, dass sie sich durch das IB bikulturell ( trikulturell) und international ausbilden können. Somit werden 650 Horizonten erweitert.
Dass das internationale Temperley Team sichTag für Tag kollegiale Mitarbeit, Unterstützung und Verständigung einsetzt.
Dass wir nicht alleine auf dem Wege stehen.
Dass die Zukunft uns auch was Besseres, was Besonderes anbieten kann.

Porque ser reconocidos como colegio alemán en el extranjero y como colegio que se proyecta y piensa en el futuro, quiero leer el siguiente poema de Mex Urtizberea, que dice así
EL MUNDO ESTÁ EN MANOS DE AQUELLOS QUE TIENEN EL CORAJE DE SOÑAR Y CORRER EL RIESGO DE VIVIR SUS SUEÑOS...

Deseos para los chicos
Que sean chicos los chicos.
Que sean chicos, y no clientes de las compañías de celulares, o vendedores de rosas en los bares, o estrellas descartables de la televisión.
Chicos, no limpiavidrios en los semáforos, o botín de padres enfrentados o repartidores de estampitas en los subtes.
Que no sean chicos soldados. Que no sean foto de un portal pornográfico. Que no sean los habitantes de un reformatorio.
Que no sean costureros en talleres ilegales de ningún lugar del mundo.
Que sean chicos los chicos, y no un target.
Que no sean los que pagan las culpas. Los que reciben los golpes. Los bombardeados por publicidad.
Que se dediquen a ser chicos y a forjarse un futuro digno y pleno de posibilidades.
Que no los acosados por las preocupaciones, pero que tengan conciencia social.
Que sean chicos los chicos y no los incentivados con desmesura a consumir todo lo que saca el mercado.
Que sean chicos, y no los que aspiran pegamento en una esquina o fuman paco en la otra, tan de nadie, tan desprotegidos.
Y que los chicos sean lo intocable, que sea la gran coincidencia en cualquier discusión ideológica; que por ellos se desvelen los economistas de todas las corrientes, los dirigentes de todos los partidos, los periodistas de todos los medios, los vecinos de todas las cuadras, los asistentes sociales de todas las municipalidades, los maestros de todas las escuelas.
Niños, y no los que empujan el carro con cartones.
Que sean chicos los chicos, simplemente.
Que ejerzan en paz el oficio de vivir.
Que se los llame a trabajar con la imaginación y la creatividad.
Y que los chicos sean lo importante, que por ellos lleguen a un acuerdo los que nunca se ponen de acuerdo; que por ellos se dirijan la palabra los que no se hablan, que por ellos hagan algo los que nunca hicieron nada.
Que sean felices los chicos, por ser chicos y por tener la oportunidad de crecer.

Mariana Vogt
Directora General - Gesamtschulleiterin
Deutsche Schule Temperley

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Sehr geehrter Herr Botschafter, Herr Günther Knieß,
Liebe Schulleiterinnen, liebe Fachleiterinnen, liebe Lehrer und Schüler:

im Namen des Schulvorstandes möchte ich mich ebenfalls für diesen Ehrenbesuch rechtherzlich bedanken in der Hoffnung, dass sich dieser in der Zukunft wiederholt. Dieser gibt den Anlass uns zu äussern, dass in B.Aires es doch eine Südstrecke gibt in Anlehnung eines bekannten hiesigen Sprichwortes: el sur también existe.Also willkommen zur DST im Süden.

Die Deutsche Schule Temperley ist gewachsen, das ist wohl eine Tatsache. "Gewachsen" in vielen Hinsichten und nicht nur weil die Schülerzahl sich in den letzten Jahren verdoppelt hat.
Sie ist gewachsen, weil das unsere Absicht war und wir alle dafür unsere Kräfte eingesetzt haben.
Im Namen des Schulvorstandes möchte ich mich bei den Schülern bedanken, die Tag für Tag fleißig mitmachen, bei den Lehrern, bei den Fachleiterinnen und bei den Schulleiterinnen, die dank ihrer Kreativität, ihres Einsatzes und ihrer Zugehörigkeit zur Schule dazu beitragen, dass die Temperley Schule zu den besten Schulen im Großraum Buenos Aires zählt.
Ich darf aber die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen nicht vergessen, die unsere Anstrengungen eingesehen und anerkannt hat, und uns großzügig unterstützt, sei es im pädagogischen als auch im wirtschaftlichen Sinne.

Wir sind stolz,dass die erste Etappe so erfolgreich zurückgelegt wurde und die Schulgemeinde Kolleginnen und Kollegen mit Freude an der Einführung des GIB´s weiterarbeiten jetzt sogar mit der ofiziellen Anerkennung als Schulbeihilfeschule. Wir wünschen Ihnen weiterhin so viel Erfolg wie bisher um die nächsten Etappen zu überwinden.

Nichtdestoweniger ist Allen bewusst, welche große menschliche und finanzielle Anstrengungen bisher die Schule dafür unternommen hat und welcher Unterstützung sie weiterhin bedarf wofür wir stets mit Hilfesstellungen und persönliche Einsätze aller Art rechnen müssen um eben die restlichen Strecken mit einer gewissen Sicherheit durchziehen zu können.


PASCH Schule - Schule der Zukunft: das Beibehalten dieser Anerkennung ist unser nächstes Ziel. Nur wer sich auf die Zukunft vorbereitet, der kommt voran. Und das wollen wir doch.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Eduardo Koch
1.Vorsitzender
Schulvorstand der Deutschen Schule Temperley

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Deutscher Botschafter besucht Deutsche Schule Temperley

"Der Süden lebt!". Mit dieser Feststellung eröffnete der Vorsitzende des Schulvereins der Deutschen Schule Temperley, Herr Koch, seine Begrüßung, des Deutschen Botschafters, Herrn Günter Knieß. Dieser hatte es sich nicht nehmen lassen am vergangenen Mittwoch persönlich die feierliche Aufnahme der Deutschen Schule Temperley in die weltweite Familie der " Schulen: Partner der Zukunft " (PASCH-Schulen) zu erklären. Diese Initiative wurde vom Auswärtigen Amt 2008 ins Leben gerufen. Sie "soll nicht nur einen Zugang zur deutschen Sprache und Bildung ermöglichen, sondern Interesse an- und Verständnis füreinander schaffen", wie dies Dr. Frank Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen, zum Startschuss der Initiative forderte.
Die Deutsche Schule Temperley hat sich diese Forderung schon seit Jahren zu eigen gemacht und sehr erfolgreich gegenseitige Austauschprogramme mit Deutschland organisiert. Mit großem Erfolg wurde auch das Deutsche Sprachdiplom abgenommen. Den Ergebnissen dieser Anstrengungen ist es zu verdanken, dass die Schule im vergangenen Jahr in den Kreis der "Schulbeihilfe- Schulen" aufgenommen wurde und jetzt" Partnerschule der Zukunft" ist.
Für Schule und Schüler sind große Veränderungen im Gange: Die Schule konnte in diesem Jahr vier neue aus Deutschland geschickte Lehrer begrüßen. Durch die die Einführung eines internationalen Abschlusses, dem "gemischtsprachigen international baccalaureat" (GIB) können sich die Schüler außerdem künftig weltweit an Universitäten bewerben.
Diese enormen Anstrengungen würdigte am Mittwoch der höchste Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Argentinien, Botschafter Herr Günter Knieß, mit seinem Besuch an der Secundaria und der Enthüllung der Tafel zur Ernennung Deutschen Schule als anerkannte PASCH-Schule.
Beim anschließenden Rundgang durch die Schule und bei Gesprächen mit Vorstandsmitgliedern, Schulleitung, Kollegen und einigen Schülern konnte sich der Botschafter davon überzeugen, welch große Anstrengungen weiterhin unternommen werden, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Es stimmt eben doch: Der Süden lebt!

André Zahn
ADLK Deutsche Schule Temperley

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Ein großer Tag für die Deutsche Schule Temperley

Die Deutsche Schule Temperley hat Grund zum Feiern. In Anwesenheit des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Günter Knieß, wurde die Aufnahme der Deutschen Schule Temperley in den Kreis der Schulbeihilfeschulen im Rahmen des Pasch-Programmes der deutschen Bundesregierung in einem Festakt gewürdigt. Herr Botschafter Knieß betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung des deutschen Auslandschulwesens für die traditionell sehr guten bilateralen Beziehungen zwischen Argentinien und Deutschland. Die große Zahl von 33 deutschen Schulen in ganz Argentinien spiegle die Tatsache wider, dass etwa eine Million Argentinier deutsche Wurzeln aufweise. Herr Botschafter Knieß wies auch auf den persönlichen Gewinn hin, den die Schüler durch das Erlernen des Deutschen ziehen, erschließen sie sich damit doch den Zugang zum zahlenmäßig größten Kultur- und Sprachraum in Europa. Die Anerkennung der Deutschen Schule Temperley als Partnerschule für die Zukunft (Pasch-Schule), sah Herr Botschafter Knieß als Würdigung der jahrelangen und konsequenten Anstrengung aller am Schulleben Beteiligter - des Schulvorstandes, der Verwaltung sowie der Lehrer- und Schülerschaft.
Auf diese Anstrengungen verwies auch Herr Eduardo Koch als Vorsitzender und Vertreter des Schulvorstandes. Er hob die Tatsache hervor, dass es auch im Süden der Capital eine starke deutsche Gemeinde gebe, deren Existenz nun endlich angemessen wahrgenommen werde. Für die anstehenden Veränderungen und Aufgaben im Rahmen der Einführung des IB (Internationales Baccalaureat) als neuen international anerkannten Schulabschluss, beziehungsweise bei den dringend erforderlichen baulichen Erweiterungen der Schule, sei man aber auf eine stärkere Förderung aus Deutschland angewiesen.
Die Gesamtschulleiterin Frau Mariana Vogt ließ im Anschluss in einem historischen Abriss die wechselvolle Geschichte der Deutschen Schule Temperley Revue passieren, von den bescheidenen Anfängen 1930/1931, über die nach dem 2. Weltkrieg erfolgte Enteignung der Schule und den Neubeginn in den 1950er Jahren bis hin zur Einrichtung der Sekundarabteilung 1984/85 und der Anerkennung als erste trilinguale Schule in Argentinien mit der Sprachkombination Spanisch-Deutsch-Englisch. Die bereits laufenden und noch zu unternehmenden Veränderungen im Rahmen des IB sah Frau Direktorin Vogt als vierte Etappe in der Schulgeschichte.
Als Vertreter der Schülerschaft sprach zuletzt Milton Nervegna, der in wenigen Monaten die Schule abschließen und Zahnmedizin studieren wird. In perfektem Deutsch hob er hervor, dass er an der Schule viel über Deutschland gelernt habe und seine Ausbildung als persönliche Bereicherung ansehe. Auch wenn er selbst nicht vorhabe, in Deutschland zu studieren, wolle er die Zeit an der Deutschen Schule Temperley nicht missen.
In persönlichen Gesprächen mit Schülern, Lehrern und Vorstandsmitgliedern der Schule sowie bei der Besichtigung des erst kürzlich eingerichteten Computerraumes, zeigte sich Herr Botschafter Knieß beeindruckt von der rasanten Entwicklung, den die Deutsche Schule Temperley in den letzten Jahren vollzogen hat.
Auch die nächsten Jahre werden noch wichtige Weichenstellungen erfolgen. Wir wünschen der Deutschen Schule Temperley auf diesem wichtigen Weg alles Gute und das Gelingen der geplanten Vorhaben.

Dr. Gerald Landgraf
Lehrer an der Deutschen Schule Temperley

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Warum bin ich hier? Am anfang war es nur, weil meine Eltern das bei meiner Geburt entschieden hatten. Inzwischen bin ich aber sehr froh darüber. Mir gefällt es, verschiedene Sprachen zu lernen und diese Schule gibt mir die möglichkeit dazu.
Seit dem Kindergarten lernen die Schüler bei uns Deutsch und nicht nur hinsichtlich der Sprache, sondern auch in Bezug auf andere Aspekte wie zum Beispiel die Kultur. Das ist teilweise möglich, da wir deutsche Lehrerinen und Lehrer haben, die uns über ihre Heimat erzählen. Außerdem hat man als Schüler der Deutschen Schule Temperley, in der 12.Klasse die einmalige Möglichkeit, einen Schüleraustausch zu machen, durch den wir zum ersten Mal Deutschland kennen lernen und unsere Sprachkenntnisse anwenden können!
Wegen dieser Möglichkeiten und auch aus anderen Gründen sind wir alle auf die Deutsche Schule Temperley sehr stolz. Die Fortschritte der Schule im laufe der Zeit, vor allem in den letzten Jahren, sind bemerkenswert. Es gibt viele Neuerungen, wie zum Beispiel der neue Computerraum, die zu diesem Prozess beitragen. So wird das Niveau der Erziehung immer höher, und unsere Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten wachsen.
Vielleicht möchten sie wissen, was ich persönlich später mit Deutsch anfangen will. Ich möchte Zahnmedizin studieren und werde wahrscheinlich keine Fremdsprache brauchen, sofern ich nicht in Deutschland arbeite. Trotzdem finde ich es nützlich Deutsch zu sprechen, denn nicht viele Argentinier beherrschen diese sprache. Die deutsche Sprache eröffnet uns viele möglichkeiten. Vielleicht habe ich sogar einmal einen deutschen patienten, der froh ist, wenn er mit mir deutsch sprechen kann.
Jedes Jahr, nachdem wieder neue Absolventen die Schule verlassen, blicken sie an ihre Zeit an der deutschen Schule Temperley zurück und sind sich einig, dass es die Mühe schon wert war und sie diese Schule sehr vermissen werden.
Herzlichen Glückwunsch, Deutsche Schule Temperley!!!

Milton Nervegna
12. Klasse

 

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